A Drummer´s Diary

Donnerstag, 30. Juni 2016

Sechs Jahre!

Am 12. Juni war es genau sechs Jahre her, dass mein Frauchen mich im Tierheim gefunden hat!

(s. hier:http://adrummersdiary.blogspot.de/2010/06/ich-bin-der-zukunftige-hund.html)

Damals war ich noch sehr ängstlich und schüchtern. Heute fühle ich mich sicher und wohl bei meinem Frauchen und habe viele zwei- und vierbeinige Freunde gefunden.

Natürlich bin ich inzwischen auch älter geworden, meine Schnauze wird immer grauer und meine Pfoten immer weißer.

Jetzt im vorgerückten Alter lasse ich alles etwas langsamer angehen und renne nicht mehr so pfeilschnell durch die Gegend wie damals. Besonders seit ich mich vor gut einem Jahr mit meinem "Institut für ambulante olfaktorische Grashalmanalyse" selbständig gemacht habe, haben sich unsere Spaziergänge deutlich verlangsamt. Ich bin eben sehr beschäftigt!

Aber als vor einigen Wochen mein Kumpel Fiete zu Besuch kam, habe ich allen gezeigt, dass ich trotzdem noch nicht zum alten Eisen gehöre!


Wir haben zusammen einen Spaziergang gemacht, uns unterwegs ein Bad gegönnt und auf einem Feldweg getobt.


Fietes Frauchen hat ein paar Bilder von mir im vollen Lauf gemacht. Noch ganz schön dynamisch für einen Senior, nicht wahr?

Foto: S. Köhler
Foto: S. Köhler




















Danach dachten unsere Frauchen, wir seien hinreichend ausgepowert und sie könnten nun in aller Ruhe Tee trinken. Weit gefehlt, denn zu Hause haben Fiete und ich noch richtig schön weitergespielt.

Erst als der Besuch weg war kehrte Ruhe ein und ich brauchte nach dieser Anstrengung  dringend ein dreistündiges Nickerchen. Aber Fiete ist auf dem Heimweg im Auto auch gleich eingeschlafen, dabei ist er doch rund zehn Jahre jünger als ich!










Sonntag, 30. August 2015

Dackeltest

Gestern war ein aufregender Tag, denn da hatte ich gleich zwei wichtige Aufgaben. Für den Nachmittag hatte nämlich Dackel "Fiete Dumbo", gerade mal 10 Wochen jung, seinen Antrittsbesuch angekündigt und ich als "Onkel Bailey" sollte ihn begutachten und ihm bei der Gelegenheit auch gleich seine erste Schwimmstunde erteilen.

Unsere Frauchen hatten sich auf dem Parkplatz, von dem aus der Waldweg zu meiner bevorzugten Badequelle führt, verabredet.. Als Fiete mich sah, wollte er sich zunächst unter dem Auto seines Frauchens verstecken! Neben so einem Baby-Dackel wirke ich natürlich schon ziemlich groß. Aber dann hat er wohl gespürt, was für ein friedlicher Zeitgenosse ich bin und wir haben uns freundlich beschnuppert.

Dann ging es los durch den Wald zur Quelle. Fiete fand den Waldweg sehr spannend, denn da gab es so viele tolle Gerüche.

An der Quelle angekommen bin ich wie gewohnt gleich ins Wasser gehüpft.


Fiete fand das zwar aufregend, befand sich aber in einem Gewissenskonflikt. Einerseits wollte er mir nach, andererseits wusste er nicht so recht, wie er ins Wasser kommen und ob er das wirklich wagen sollte.

Aber Dackel sind ja mutig und so hat er dem Abgrund unerschrocken ins Auge geblickt.






Irgendwie ist er dann wohl halb freiwillig ins Wasser gerutscht! Da zeigte sich, dass Hunde von Natur aus schwimmen können und mit ein klein wenig "doggy-paddling" erreichte er nach der ersten Begegnung mit dem kühlen Nass (das Wasser in der Quelle ist ziemlich kalt, auch an waremen Sommertagen) das Trockene.

Da stand er dann wie ein begossener Pudel und wurde für seinen Wagemut gelobt.





Seine Frauchen hatten selbstverständlich ein Handtuch im Auto, in das der kleine Dackel gewickelt wurde.





Nach diesem Ausflug ging es dann zum Teetrinken in unseren Garten.

Fiete hat sich absolut unerschrocken in der neuen Umgebung umgesehen und gleich mein Spielzeug mit Beschlag belegt. Mich hat das aber nicht gestört und ich habe mich derweil von seinen Frauchen streicheln lassen.





Das erste Spiel hieß: "Wer hat die Kokosnuss geklaut?" und dann kamen gleichzeitig ein Stöckchen und der rote Kong, den Nico mir vermacht hat, an die Reihe.





Ich habe mir das Treiben des Kleinen in aller Ruhe angesehen und ihn gewähren lassen.







Es dauerte auch nicht lange und Klein-Fiete wurde von den vielen neuen Eindrücken müde...







...und musste auf dem Schoß seines Frauchens ein kleines Schlummerpäuschen einlegen.







Unsere Frauchen waren froh, dass unsere erste Begegnung so entspannt und harmonisch verlaufen ist!

(Foto: Sandra Köhler)




Also, lieber Fiete Dumbo: Ich, Dein Onkel Bailey, bestätige hiermit, dass Du den Dackeltest bestanden hast und uns gern wieder besuchen darfst!

Donnerstag, 4. Juni 2015

"und wer die blaue Blume finden will,...

...der muss ein Wandervogel sein" haben Frauchen und ich uns an diesem sommerlichen Feiertag gedacht und sind gleich morgens losgezogen.

Die ersten Blumen unterwegs waren zwar nicht blau, aber trotzdem schön.














Auf dem Weg zur "Blauen Brücke" trafen wir dann einen netten vierjährigen Labbi namens "Ben" (so hieß auch mein Vorgänger), der mich sofort zum Spielen aufforderte. Also habe ich mit einer Spielverbeugung geantwortet und schon ging die Post ab! Wie man sieht, habe ich ihm gezeigt, dass auch wir Senioren noch längst nicht zum alten Eisen gehöre! Das hat Spaß gemacht!




















Nach dieser sportlichen Einlage ging es weiter in den Wald, wo wir eine Bank für ein kleines Päuschen genutzt haben.









Auf einer Waldlichtung haben wir dann auch die blaue Blume gefunden:





Dieser Wanderer war mit seinem "Wohnmobil" unterwegs:





und diese Biene hatte auch ihre Blume gefunden:







Als wir nach zwei Stunden wieder zu Hause waren, habe ich erstmal meinen pfotenbetriebenen Whirlpool aufgesucht:





Was für ein schöner Ausflug!

Sonntag, 8. März 2015

Mein Frühlings-Kauknochen

Da hatte mir doch mein Kumpel Idefix zu Weihnachten so einen tollen Kauknochen geschenkt, aber Frauchen hat ihn mir nicht gegeben! Sie weiß ja, dass ich mich dann damit in den Garten lege und nicht eher wieder hereinkomme, bis ich den Kauknochen restlos verputzt habe. Dafür jedoch - meinte Frauchen - sei es zu kalt.

Aber heute war es endlich so weit: Bei frühlingshaften 17° und Sonnenschein habe ich eben meinen großen Kaukochen bekommen! Jetzt liege ich im Garten, nage genüsslich und lasse mir dabei die Sonne auf den Pelz scheinen. So lässt sich das Hundeleben aushalten!


Sonntag, 1. März 2015

SambaMax gewinnt Preis!

Nachdem die Kinder von "SambaMax" bereits am Mittwoch vor Karneval das Düsseldorfer Prinzenpaar bei seinem Besuch in der Maxschule mit Samba-Livemusik empfangen und begeistert hatten, stand für sie am Karnevalssamstag die Mitwirkung beim Kinderkarnevalszug auf dem Programm.

Bei strahlend schönem Wetter und beinahe frühlingshaften Temperaturen um die 10° fuhr ich in meinem Bärenkostüm als "Obär-Sambär von SambaMax" nach Düsseldorf,  ganz stilecht auf meinem Bärenticket.

Bereits als ich über die Kö zum Görres-Gymnasium ging, säumten dort zahlreiche Zuschauer die Straße, um sich für den Zug einen guten Platz zu sichern.

Am Eingang zum Görres-Gymnasium, auf dessen Schulhof sich der Zug aufstellt, war das Gedränge so dicht, dass ich rund fünf Minuten brauchte, um auf den Schulhof zu gelangen und dort die Mitwirkenden der Maxschule zu finden. Rund 3200 Personen nahmen in diesem Jahr am Kinderzug teil!

Zur Aufstellung und Begrüßung der Teilnehmer waren auch in diesem Jahr CC-Präsident Josef Hinkel, dem der Kinderzug besonders am Herzen liegt, und Ellen Schlepphorst, die Kinder- und Jugendbeauftragte des CC, erschienen.




Die Zugteilnehmer aus unserer Schule waren diesmal als "Die guten Geister der Maxschule" kostümiert.






Netterweise haben sich auch in diesem Jahr wieder zwei Teilnehmer meines am weitesten fortgeschrittenen Trommelkurses für Erwachsene bereitgefunden, uns mit den Instrumenten zu unterstützen, die die Kinder zwar spielen, aber nicht im Zug tragen können.




Foto: Maxschule

Als wir dann loszogen, schob sich bei unserem Einbiegen auf die Kö eine Blaskapelle genau vor uns. Wie sich später herausstellte, war diese gar nicht für den Zug angefordert und hätte dort eigentlich nicht spielen sollen. Ob diesen Leuten klar ist, was sie meinen Kindern damit angetan haben? Für die Kinder wurde es aufgrund dieser "konkurrierenden Musik" deutlich erschwert, aufeinander zu hören und zusammenzuspielen!


Foto: Maxschule



Foto: Maxschule

 Am Rathaus kommentierte Josef Hinkel von der Tribüne aus den Zug. Als er "SambaMax" begrüßte und hinzufügte: "Vielen Dank, Frau Eilemann!" war das für mich alte Düsseldorferin schon ein schöner Moment!



Auch unsere Nachwuchstrommler Emil (zwei Jahre) und Johanna (sechs Monate) haben sich den ganzen Zugweg über wacker gehalten und als absolut trommelfest erwiesen. Johanna hat im Kinderwagen direkt neben "SambaMax" tief und fest geschlafen und ist erst aufgewacht, als wir am Burgplatz mit dem Spielen aufgehört haben. Emil hat, sobald sein Papa die Caixa abstellte, die Gelegenheit sofort zum Üben genutzt.






Nach dem Zug erfuhr ich dann per Mail, dass "SambaMax" den von Josef Hinkel gestifteten Preis für die beste selbst musizierende Kindergruppe im Zug gewonnen hat. Die Kinder haben sich darüber sehr gefreut und sind sehr gespannt darauf, dass der CC-Präsident demnächst zu ihnen in die Schule kommt, um den Preis zu überreichen.

Wie schon so oft war ich nach dem Kinderzug wieder einmal sehr stolz auf meine kleinen (und großen) Musiker!